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Menschen wünschen sich auch ganzheitliche, naturheilkundliche Behandlungen, um gesund zu bleiben, um ganz gesund zu werden und um nicht wieder zu erkranken. 

60 bis 70% aller Patienten in Europa verwenden – mit und ohne Wissen Ihres Arztes - naturheilkundliche Arzneimittel und Methoden aus der komplementären, neben der konventionellen Behandlung (Allensbach Institut für Meinungsforschung, Naturheilmittel 2010). Eine britische Studie berichtet, dass naturheilkundliche Behandlungen sehr viel mehr dem entsprechen, was die Menschen sich unter einer effektiven Behandlung vorstellen. Sie möchten eine Kombination zwischen der den herkömmlichen und ganzheitlichen Behandlungsweisen. Sie wünschen sich aktiv in den Behandlungsablauf einbezogen zu werden.

Die Grenzen der modernen Medizin und das neue Prozessverständnis

Die westlichen Gesundheitssysteme und ihre Medizin sind da unbestritten notwendig und gut, wo es um effiziente Diagnostik und symptomatische Therapie geht – d.h. wo man direkt akut am Ort des Geschehens behandeln kann. Aber das zugrunde liegende Biomedizinische Modell, ermöglicht weder ein echtes Prozessverständnis, was alles auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zusammen kommen muss, bis ein Mensch ernsthaft erkrankt. Noch gelingt dadurch die für die Gesundungsprozesse so notwendige Sinnorientierung. Auch fehlt die Handlungs- und Verständniskompetenz im Zusammenhang mit der Krankheitssituation. Die eigenen Erfahrungen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit und die damit verbundenen Werte, werden in der Gestaltung des Behandlungs-Prozesses viel zu selten berücksichtigt. Es müsste aber zu den wesentlichen Anliegen der Medizin und Gesundheitsförderung gehören, dass Menschen über ihre Möglichkeiten informiert und in den Gesundungsprozess aktiv mit einbezogen werden. Es geht um „Heilung“, nicht nur um „Behandlung“. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2013 eine Strategie zur Integration von traditionellen Methoden in die Medizin weltweit proklamiert (WHO traditional medicine strategy: 2014-2023). Im Sinne einer Menschenzentrierten Medizin der Zukunft wird eine wie auch immer mögliche Einbeziehung traditioneller, unkonventioneller und komplementärer Methoden eingefordert. Dazu brauchen wir aber ein unbefangenes und pragmatisches Verhältnis von Schul- und Komplementärmedizin; aktuell jedoch wird dies noch zu oft durch ideologisch geprägte Vorurteile auf beiden Seiten erschwert.

Wir gehen einen Schritt voran auf dem Weg zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung in den Familien, in den sozialen Handlungsfeldern und in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

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